Patch 37.0: Mephisto, Tyrande Rework, Hanamura zurück

Seit der Ankündigung zur Gamescom warten sicherlich schon viele Spieler darauf, dass Mephisto endlich in Heroes of the Storm integriert wird. Zwar war er bereits auf dem Public Test Realm spielbar, doch jetzt steht er auch in der richtigen Spielversion zur Verfügung. Obendrauf gibt es ein Rework für Tyrande, das die Nachtelfenpriesterin zu einem ganz anderen Kaliber macht. Und das Schlachtfeld Hanamura ist nach einjähriger Abwesenheit wieder zurück und bietet nun ein klassischeres Gameplay.

Mephisto und Tyrande Rework

Blizzard hat die Gamescom als Anlass genommen, einen weiteren oft gewünschten Charakter für Heroes of the Storm anzukündigen. Mephisto ist einer der Brüder von Diablo und damit eines der drei großen Übel aus dem Diablo-Universum. Seinem Titel „Herr des Hasses“ wird er sicherlich auch im Nexus gerecht.

Mephisto ist ein Assassine, der vor allem im Kampf gegen mehrere Gegner an Effizienz gewinnt. Das ist seiner besonderen Eigenschaft geschuldet, die pro getroffenem Gegner eine Reduktion der Cooldowns bringt. In geeigneten Situationen kann Mephisto also sehr offensiv agieren und verheerenden Schaden anrichten, weil seine Fähigkeiten häufig eingesetzt werden können.

Auf der Gamescom konnte auch Tyrande in einer überarbeiteten Form angespielt werden. Das bisherige Hybrid-Konzept fand nur wenig Anklang bei den Spielern. Jetzt hat Blizzard das Schadenspotential deutlich gesenkt, dafür aber das Heilungspotential massiv gesteigert, so dass Tyrande mit bestimmten Builds zu einem der aktuell besten Heilern im Spiel wird. Und ihre heroische Fähigkeit „Schattenmimik“ tarnt jetzt wieder alle verbündeten Helden, so wie es früher auch schon war.

Hanamura ist wieder da

Unter dem Namen „Hanamura Temple“ kehrt die von Overwatch inspirierte Map nach einjähriger Abwesenheit wieder ins Spiel zurück. Die Entwickler haben sich mit der Überarbeitung also viel Zeit gelassen. Das Ergebnis ist ein Schlachtfeld, das anders als die ursprüngliche Version viel mehr auf klassische Spielelemente setzt.

Hier und da hebt es sich dann aber doch von den meisten anderen Schlachtfeldern ab. Vor allem das Map Event, bei dem beide Teams um ein Payload kämpfen, verleiht dem Schlachtfeld seine eigene Identität. Außerdem können Aussichtspunkte, die zur Aufdeckung der Umgebung dienen, nicht durch bloßes daraufstehen eingenommen werden. Dort gilt es zuerst eine kleine Söldnergruppe zu besiegen.

Die Karte wurde auch direkt in die Schlachtfeldrotation aufgenommen. Zusätzlich hat Blizzard die Rotation für ungewertete Spiele angepasst. Diese umfasst jetzt:

  • Verfluchtes Tal
  • Drachengärten
  • Alteracpass
  • Tempel von Hanamura
  • Türme des Unheils
  • Höllenschreine

Dynamische Berechnung der Fähigkeitsstärke

Erwähnentswert ist noch die dynamische Berechnung der Fähigkeitsstärke. Der Fähigkeitsschaden wird jetzt nämlich berechnet, wenn eine Fähigkeit ihr Ziel erreicht und nicht mehr, wenn diese gewirkt wird. D.h. Boni zum Fähigkeitsschaden können jetzt dazugewonnen, aber auch verloren werden, während sich eine Fähigkeit im Flug befindet.

Dazu kommen noch leichte Tweaks am User Interface. Beispielsweise wurden die UI-Elemente für Jainas Grundquest überarbeitet. Außerdem haben Fortschrittsbalken und der Nebel des Krieges jetzt eine weichere Darstellung.

Quelle: heroesofthestorm.com

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