Cheat-Entwickler Bossland zur Zahlung von über $8 Millionen an Blizzard verurteilt

Blizzard ist ein Erfolg im schon Jahre andauernden Rechtsstreit mit dem deutschen Cheat-Entwickler Bossland GmbH gelungen. Ein kalifornisches Bezirksgericht verurteilte Bossland zu einer Schadensersatzzahlung von $8,563,600.00 an Blizzard. Dabei wurde eine Strafe von $200 für jeden der 42.818 in den USA verkauften Cheats festgelegt.

Bossland und andere Cheat-Entwickler im Visier

Bossland entwickelt Cheats für viele verschiedene Spiele von Blizzard, auch für Heroes of the Storm. Letzte Woche fand das Verfahren vor dem erwähnten kalifornischen Gericht statt. Bossland erschien erst gar nicht, was es Blizzard natürlich einfacher machte. Dennoch ist das Urteil mit der Schadensersatzzahlung in Höhe von mehrere Millionen kein Sieg auf ganzer Linie. Allerdings hat Blizzard eine weitere positive Nachricht verkündet: Im Vereinigten Königreich dürfen die Cheats nicht mehr verkauft werden. Das legte der High Court of England and Wales am 16. März fest.

Auch in Deutschland gab es Anfang des Jahres ein Urteil des Bundesgerichtshofes, dass die von Bossland entwickelte Software hierzulande nicht erlaubt ist. Für Blizzard bedeuten die Cheats nämlich einen wirtschaftlichen Schaden. Natürlich sind all diese Urteile nur kleine Bausteine in einem riesigen Rechtsstreit. Doch es sind positive Zeichen für die Zukunft. Denn auch andere Cheat-Entwickler müssen nun damit rechnen, dass Schadensersatzklagen in Höhe mehrerer Millionen auf sie zukommen können.

Quelle: torrentfreak.com

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