Tipps für Anfänger

Im Vergleich zu klassischen MOBAs wurde in Heroes of the Storm in der Tat manches vereinfacht. Trotzdem ist es keineswegs ein einfaches Spiel. Wer besser werden möchte, muss sich mit den Spielmechaniken vertraut machen und viele Kleinigkeiten beachten. Um den Einstieg zu erleichtern, haben wir in diesem Artikel einige Tipps für Anfänger zusammengetragen.

Steuerung und Einstellungen

Was zunächst langweilig klingen mag, ist in Wirklichkeit extrem wichtig, da in Kämpfen jeder Bruchteil einer Sekunde entscheidend ist. Außerdem bekommt man an auf der Suche nach Tipps immer wieder erklärt, dass man sich „Stutter Stepping“ angewöhnen soll – und das hat auch seinen Grund.

Wer mit Begriffen wie „Quick Cast“ und „Stutter Stepping“ bereits vertraut ist, der kann diesen Teil auch überspringen.

Quick Cast

Die Heldenfähigkeiten schnell und präzise einzusetzen, gehört zu den Grundlagen in Heroes of the Storm. Um den Einsatz der Fähigkeiten zu beschleunigen, gibt es die sogenannte „Quick Cast“-Einstellung, die man unbedingt aktivieren sollte.

Diese befindet sich nicht in den normalen Optionen, sondern ist unter dem Menüpunkt „Hotkeys“ zu finden. Man kann theoretisch für jeden Helden und jede Fähigkeit die Einstellung einzeln setzen. Allerdings genügt es auch einfach die Globale Einstellung vorzunehmen.

heroes of the storm quick cast

Dabei hat man noch die Wahl, ob eine Fähigkeit beim Drücken der entsprechende Taste direkt in die Richtung des Mauszeigers abgefeuert werden soll oder ob sie erst beim Loslassen der Taste eingesetzt wird. Letzteres soll dazu dienen, dass man während des Drückens der Taste noch zielen kann, kostet aber natürlich minimal mehr Zeit.

Durch „Quick Cast“ spart man einen zusätzlichen Mausklick und damit Zeit. Man sollte diese Funktion auf jeden Fall aktivieren.

Attack Move und Stutter Stepping

Mit seinem Helden sollte man immer in Bewegung sein. Wer still steht, ist ein leichtes Ziel. Bei Standardangriffen kommt hierbei das „Stutter Stepping“ ins Spiel. Vor allem Helden mit Distanzangriffen können und sollten sich zwischen ihren Angriffen bewegen.

Um nicht wie wild mit der Maus klicken zu müssen, gibt es eine Funktion, die das erleichtert. Der sogenannte „Attack Move“ bewirkt, dass sich der Held zum angeklickten Ort bewegt, aber Gegner angreift, sobald einer in seiner Reichweite ist.

heroes of the storm stutter stepping

In Kämpfen kann man das nutzen, indem man den normalen Mausklick zum Fortbewegen und den „Attack Move“ kombiniert. Durch abwechselndes Drücken der Tasten bewegt sich der Held und bleibt beim Ausführen des „Attack Move“ stehen und greift an. Sofort danach klickt man wieder an eine andere Stelle, um wieder in Bewegung zu sein.

Mit der Standardeinstellung liegt der „Attack Move“ auf der Taste „A“, man kann ihn aber auch auf eine beliebige andere Taste legen. Das bleibt jedem Spieler selbst überlassen. Die Standardeinstellung funktioniert aber in der Regel auch ganz gut.

Map Pings

Die Kommunikation ist in Teamspielen immer wichtig. In Heroes of the Storm hat man aber wenig Zeit, um während des Spielens auch noch Nachrichten in den Chat zu schreiben. Deswegen gibt es die „Map Pings“ mit denen man schnelle Botschaften an seine Teammitglieder schicken kann.

heroes of the storm map ping

Hält man die Taste „G“ sowie die linke Maustaste gedrückt, dann erscheint ein Menü. Je nachdem in welche Richtung man dann die Maus bewegt, kann man den Teammitglieder verschiedene Nachrichten schicken.

  • Oben: „Gefahr!“
  • Rechts: „Auf dem Weg.“
  • Unten: „Hilfe benötigt.“
  • Links: „Verteidigen!“

Die Stelle, an der sich der Mauszeiger befindet, wird für das eigene Team mit einem Icon auf der Minimap markiert. Übrigens lassen sich auch Helden, Gebäude, Camps und mapspezifische Objekte markieren.

Helden

Wie in jedem MOBA stehen natürlich die Helden im Mittelpunkt. Diese kommen aus allen Spiele-Universen von Blizzard, wurden für das Gameplay von Heroes of the Storm aber natürlich entsprechend angepasst.

Heldenrollen

So gut wie jeder Held ist einer der übergeordneten Kategorien zugeteilt: Krieger, Assassine, Unterstützer oder Spezialist. Zwar definieren diese Kategorien die grobe Rolle des jeweiligen Helden, doch im Detail gibt es von Held zu Held wahnsinnig viele Unterschiede.

Nicht immer muss man sich von dieser Angabe in eine Rolle zwingen lassen. Schließlich stehen bei jedem Held viele Talente zur Verfügung, aus denen man auswählen kann. Die Auswahl beeinflusst die eigene Rolle im jeweiligen Match.

Trotzdem sehen wir uns an dieser Stelle die groben Rollendefinitionen einmal näher an. Diese sind wichtig, um das Grundprinzip des Teamplays zu verstehen.

Krieger (Warrior)

Krieger sind die Helden, die besonders viel aushalten. Sie haben viele Lebenspunkte oder können sich durch Schilde und andere Schutzmechanismen gegen ankommenden Schaden wehren. Meistens besitzen sie auch ein gewisses Maß an „Crowd Control“, um Gegner in Bewegung oder Angriff einzuschränken.

Als Krieger steht man vorne und schützt die anderen Teammitglieder so gut es geht. Klassische „Tanks“ wie Diablo oder Muradin sind besonders gut darin Schaden einzustecken. Manche Helden werden auch als „Bruiser“ bezeichnet und unterscheiden sich dadurch, dass sie nicht ganz so viel einstecken können, dafür aber ein paar offensive Qualitäten haben und Gegner oft stärker beeinflussen können.

Assassine

Diese Helden werden auch „Damage Dealer“ genannt, denn genau das machen sie: Schaden austeilen. Ihre primäre Aufgabe ist es in Kämpfen die gegnerischen Helden unter Druck zu setzen und diesen Schaden zuzufügen. Dabei setzen „Melee Assassins“ auf den Nahkampf und „Ranged Assassin“ nutzen Fernkampfattacken.

Bei den Assassins wird zudem zwischen „Burst Damage“ und „Sustained Damage“ unterschieden. Erstere teilen viel Schaden innerhalb kurzer Zeit aus, während letztere kontinuierlich durchschnittlichen Schaden verursachen.

Unterstützer (Support)

Wie der Name verrät, sind diese Helden darauf ausgelegt ihre Teammitglieder zu unterstützen. Manche sind Heiler und können dadurch andere Helden vor dem virtuellen Tod bewahren. Andere Unterstützer heilen weniger gut oder gar nicht, haben dafür aber Fähigkeiten, die den Teammitgliedern auf andere Art und Weise helfen.

Spezialist

Die Rolle der Spezialisten ist schwer zu definieren, da diese sehr unterschiedlich sind. Im Normalfall sind sie aber gut darin Schaden an Einheiten und Gebäuden zu verursachen und dadurch Druck auf einzelne Lanes auszuüben. Oft können sie das im Alleingang machen. In Teamfights haben diesen Helden in der Regel mehr offensive als defensive Qualitäten.

Multiclass

Mit Varian gibt es bisher einen „Multiclass Hero“ im Spiel. Je nachdem welche Talente gewählt werden, kann er sich zu einem Krieger oder zu einem Assassine entwickeln.

Helden kennen lernen

Einer der wichtigsten Aspekte, um besser zu werden, ist die Helden kennen zu lernen. Das braucht aber seine Zeit, da Heroes of the Storm eine Menge spielbare Charaktere bietet, die alle sehr unterschiedlich sind.

Ganz Am Anfang konzentriert man sich am besten auf wenige Helden. Wenn man deren Fähigkeiten und Spielweise verinnerlicht hat, kann man seinen Pool stetig erweitern. Umso mehr Helden man kennt desto besser. Schließlich lernt man dabei auch automatisch, wie ein bestimmter Held gekontert werden kann. Also ruhig auch mal die Helden ausprobieren, die man auf den ersten Blick nicht so sehr mag.

Talente-Stufen und ihre Wichtigkeit

Erfahrungspunkte dienen dazu im Level aufzusteigen und stärker zu werden. Mit jedem Aufstieg verbessern sich die Attribute des Helden und bei bestimmten Levelgrenzen darf man sich ein neues Talent heraussuchen, das eine Fähigkeit verbessert oder einen bestimmten Effekt mit sich bringt.

heroes of the storm talents

Die wohl wichtigste Stufe im Spiel ist Level 10. Dann erhält man nämlich eine heroische Fähigkeit (auch „Ultimate“ genannt), die den Held auszeichnet und besonders stark oder nützlich ist. Mit dem Erreichen von Level 20 lässt sich diese Fähigkeit noch verbessern.

Die folgenden Stufen sind wichtig:

  • Level 4: Neues Talent
  • Level 7: Neues Talent
  • Level 10: Heroische Fähigkeit
  • Level 13: Neues Talent
  • Level 16: Neues Talent
  • Level 20: Upgrade für Heroische Fähigkeit oder neues Talent

Übrigens: Chromie ist die einzige Heldin im Spiel, die von dieser Regelung abweicht. Ihre Besonderheit ist, dass sie ihre Talente und die heroische Fähigkeit zwei Stufen früher erhält.

Das Team-Level ist für Kämpfe sehr wichtig. Nicht umsonst raten erfahrene Spieler immer dazu keine direkten Kämpfe einzugehen, wenn man dem gegnerischen Team im Level hinterher ist. Das gilt vor allem dann, wenn das gegnerische Team bereits die nächste Talent-Stufe erreicht hat.

Quest-Talente

Klingt seltsam, ist aber einfach erklärt: Manche Talente sind mit einer Quest verbunden. Da heißt es dann beispielsweise, dass man mit der jeweiligen Fähigkeit eine bestimmte Anzahl an Treffern bei gegnerischen Helden landen muss. Ist das geschafft, dann werden die Eigenschaften der Fähigkeit verbessert, also z.B. mehr Schaden oder geringere Manakosten.

heroes of the storm quest talent

Diese Quests können unterschiedlich schwer sein. Wenn man sie erledigt, dann kann das aber im späteren Verlauf eines Matches enorm hilfreich sein.

Fähigkeiten und Cooldowns

Jeder Held hat ein eigenes Set an Fähigkeiten. Diese müssen aber überlegt eingesetzt werden. Wildes Tastendrücken ist nicht angebracht. Viele Fähigkeiten haben nämlich einen Cooldown von mehreren Sekunden. Das heißt man muss eine gewisse Zeit warten, bis man die Fähigkeit wieder einsetzen kann.

Befindet man sich in einem Kampf, dann ist es wichtig seine Cooldowns im Blick zu haben. Man muss wissen, wann man seine Fähigkeiten wieder einsetzen kann und im Zweifelsfall bereit zum Rückzug sein. Ohne bereitstehende Fähigkeiten ist man nämlich oft ein leichtes Ziel.

heroes of the storm cooldowns

Die meisten Helden haben auch eine Ressource wie z.B. Mana, die beim Einsatz von Fähigkeiten verbraucht wird. Auch darauf muss man achten. Geht das Mana mitten im Kampf aus, dann kann man keine Fähigkeiten mehr einsetzen und dadurch den Gegnern kaum noch etwas entgegensetzen.

Laning

Möglichst viele Erfahrungspunkte zu sammeln ist einer der wichtigsten Faktoren in einem Match. Das eigene Team erhält immer dann Erfahrungspunkte, wenn gegnerische Creeps sterben und sich mindestens ein Spieler in der Nähe befindet. Als grobe Richtlinie gilt: Man sollte nicht mehr als einen halben Bildschirm Abstand haben. Natürlich gibt es auch für getötete gegnerische Helden Erfahrungspunkte.

In der Anfangsphase eines Spiels ist aber das sogenannte „Laning“ besonders wichtig. Man möchte die maximale Anzahl an Erfahrungspunkte erhalten, um möglichst schnell auf Level 10 zu kommen und die heroischen Fähigkeiten freizuschalten. Deswegen sollte zu jeder Zeit mindestens ein Held auf jeder „Lane“ sein.

heroes of the storm laning

Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen von dieser Regel. Wenn das Mapziel die Mithilfe aller Spieler erfordert oder die Gegner an einer bestimmte Stelle mit voller Kraft angreifen, dann darf man die Lane auch mal verlassen.

Es gibt übrigens bestimmte Helden, die das „Laning“ besser beherrschen als andere. Oft sind es Krieger oder Spezialisten, die Fähigkeiten mit Flächenwirkung haben. Es ist also ratsam die Helden sinnvoll auf den Lanes zu verteilen. Mit der Zeit lernt man, welche Helden alleine eine Lane übernehmen können und welche besser Unterstützung dabei haben sollten.

Was macht man, wenn man im Level hinterher ist?

Manchmal kommt es vor, dass man den Gegnern im Level hinterher ist. Das ist ein großes Defizit, das man unbedingt wieder ausgleichen sollte. Die Helden werden nämlich mit jedem Level stärker und erhalten bei bestimmten Stufen neue Talente. Die Gegner sind in diesem Fall also stärker und in Teamkämpfen deutlich überlegen.

Aber was kann man tun, wenn man ein niedrigeres Level hat als das gegnerische Team? Wichtig ist, dass man in dieser Situation noch mehr als Team zusammenspielt und den Gegnern wenig Angriffsfläche bietet. Grundlose Kämpfe sind zu vermeiden. Schließlich will man keine weiteren Tode, denn dadurch bekommt das gegnerische Team einen noch größeren Vorsprung.

Selbst wenn es um die Mapziele geht, sollte man sich überlegen, ob es nicht sicherer ist dem Gegner dieses zu überlassen und später zurückzuschlagen. In der Zwischenzeit lohnt es sich beispielsweise Camps zu machen. Diese geben Erfahrungspunkte und der Gegner kann sie dann für gewisse Zeit nicht für sich beanspruchen. Manchmal kann man vielleicht auch kurz Türme oder eine Festung kaputt machen, das gibt ebenfalls Erfahrungspunkte und erhöht den Druck auf einer Lane.

heroes of the storm camps

Vielleicht wird einer der Gegner auch mal übermütig und beschließt alleine eine offensive Aktion zu starten. Das kann man dann bestrafen und den Rückstand verkürzen, indem man diesen Helden gemeinsam ausschaltet.

Das Wichtigste ist aber, dass man niemals vorzeitig aufgeben darf. In Heroes of the Storm hat man oft die Chance ein Match noch zu drehen. Das Teamplay steht dabei an vorderster Stelle. Und vielleicht umfasst das eigene Team auch Helden, die zwar anfangs schwach sind, aber dafür später im Match richtig stark werden.

Mapziele

Eine Besonderheit von Heroes of the Storm sind die vielen verschiedenen Maps. Sie spielen sich alle unterschiedlich. Allerdings ist das für Neulinge eine zusätzliche Schwierigkeit.

Zunächst einmal muss man die Maps kennen lernen. Jede Map hat ein eigenes Mapziel, manche ähneln sich aber. So kann man beispielsweise auf mehreren Maps ein besonders starkes Monster beschwören, das kurzzeitig für das eigene Team kämpft.

heroes of the storm map objectives

In den meisten Fällen sind die Mapziele eine enorme Hilfe, aber theoretisch nur optional. Trotzdem sollte man sie immer verfolgen, wenn man eine realistische Chance auf den Sieg haben möchte. Auf manchen Maps sind die Mapziele aber auch die einzige Möglichkeit, das Match zu gewinnen. Beispielsweise kann die gegnerische Zitadelle auf der Map „Towers of Doom“ nicht direkt angegriffen werden.

Das Gameplay variiert also von Map zu Map. Das erfordert manchmal eine Anpassung der Spielweise. Nicht jede Karte kann auf die gleiche Art und Weise gespielt werden. Blizzard kommt neuen Spielern aber entgegen und lässt diese nicht direkt auf alle Maps los. Stattdessen erweitert sich der Map Pool für die Matches von Zeit zu Zeit automatisch, bis man schließlich alle Maps kennen gelernt hat.

Camps

Neben den Mapzielen sind auf jeder Karte auch noch Camps zu finden. Es gibt unterschiedliche Arten von Camps, aber die meisten davon sind darauf ausgelegt eine bestimmte Lane zu pushen. Außerdem erhält man für das Einnehmen eines Camps immer Erfahrungspunkte.

Klassische Camps

Camps werden also in der Regel dazu benutzt Druck auszuüben. Nimmt man ein Camp ein, dann machen sich die jeweiligen Monster auf den Weg zur gegnerischen Basis und greifen Einheiten sowie Gebäude an.

heroes of the storm camps

Auf den meisten Maps sind klassische „Siege Camps“ und „Bruiser Camps“ zu finden. Die Siege Camps greifen Gebäude aus sicherer Entfernung an, können aber relativ einfach ausgeschaltet werden. Alternative Siege Camps bestehen aus selbstmörderischen Einheiten, die mit einer Explosion großen Schaden an Gebäuden anrichten. Bruiser Camps sind stark im Pushen und können Einheiten sowie Gebäude effektiv vernichten.

Camps sollte man mit einem guten Timing einsetzen. Mit dem richtigen Timing kann man die Gegner beschäftigen und deren Spielraum einschränken. Es lohnt sich beispielsweise ein Camp loszuschicken, wenn wenige Sekunden später das Mapziel aktiv wird. Dadurch zwingt man die Gegner entweder die Verteidigung einer Lane oder das Mapziel zu vernachlässigen. Das verschafft dem eigenen Team einen Vorteil.

Neuartige Camps

Hanamura lieferte als erste Map völlig neue Arten von Camps. Wenn man diese einnimmt, dann erhält man ein Item mit einer speziellen Fähigkeit. Mit diesen Items kann man Gegner aufdecken, einen Geschützturm aufstellen oder sich und nahe Teammitglieder heilen.

heroes of the storm hanamura camps

Spielerfahrung und Teamplay

Wie fast jedes andere wettkampforientierte Online-Spiel, erfordert auch Heroes of the Storm einiges an Übung. Man wird nicht plötzlich zu einem super Spieler, sondern lernt Stück für Stück dazu. Man muss natürlich auch den Willen mitbringen, besser zu werden. Es hilft beispielsweise sich Tutorials auf YouTube oder Profi-Matches anzusehen.

Eigene Fehler in einem Match muss man sich eingestehen und beim nächsten Mal einfach vermeiden. Niemand spielt perfekt, auch die Profis machen Fehler.

Spielweise

In den meisten Fällen sollte man eine eher defensive Spielweise an den Tag legen. Offensive Aktionen erfordern meistens die Unterstützung des Teams. Alleingänge sind gefährlich und können vom gegnerischen Team schnell bestraft werden.

Beispielsweise kann zu weites Vorrücken auf einer Lane schnell nach hinten losgehen. Zum einen wird man von Türmen und Forts angegriffen, wenn man keine Minions um sich herum hat und falls man es mit gegnerischen Helden zu tun bekommt, ist der Rückzugsweg verdammt lang.

Möglichst wenig zu Sterben ist ein wichtiger Anhaltspunkt, wenn man erfolgreich sein will. Vor allem im späteren Verlauf eines Matches kann ein Tod fatal sein, weil die Respawnzeiten dann verdammt lange sind.

Spielgeschehen im Blick haben

Ansonsten gilt es immer den Überblick über das Spielgeschehen zu bewahren. Dafür ist die Minimap sehr hilfreich. Dort kann man beispielsweise schnell erkennen, ob ein Teammitglied in Not ist und Verstärkung braucht oder wo sich die Gegner gerade aufhalten.

heroes of the storm minimap

Sind keine Gegner auf der Karte zu sehen, dann haben sie womöglich etwas vor. Machen sie vielleicht einige Camps oder sogar einen Boss? Man muss stets erahnen was der Gegner macht und sich darauf einstellen. Dabei muss man sich immer die Frage stellen, ob es sich lohnt die Gegner aufzusuchen und einen Kampf einzugehen oder ob das Risiko zu hoch ist.

Wenn die Icons der Gegner auf der Minimap plötzlich im Nebel des Krieges verschwinden, kann es auch sein, dass sie Jagd auf einen unvorsichtigen Helden machen. Wenn du derjenige bist, der gerade sehr offensiv steht und keine Unterstützung in der Nähe hat, dann geh lieber auf Nummer sicher und zieh dich schnell zurück.

Teamplay

Man spielt in Heroes of the Storm als Team. Egal, ob man seine Mitspieler kennt oder nicht, man muss als Team agieren. Das ist der wichtigste Grundsatz für erfolgreiche Matches.

heroes of the storm teamplay

Als einzelner Spieler sollte man sich stets auf die wichtigen Aspekte konzentrieren und sich immer die Frage stellen, ob das, was man gerade macht, dem Team hilft. Ist man beispielsweise als Heiler alleine unterwegs, während die Teammitglieder woanders in einen Kampf verwickelt sind, dann ist man keine Hilfe für Team. Man sollte auch keine sinnlosen Kämpfe eingehen und einen Tod riskieren, wenn man z.B. dafür eine Lane unbesetzt lässt.

Spielt man alleine mit Fremden, dann ist die Absprache untereinander oft schwierig. Trotzdem sollte man immer versuchen das beste für das Team herauszuholen und seine Heldenrolle entsprechend umsetzen. Das Teamplay steht im Vordergrund.